Willi on Tour
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January 1st 2007

 

 

 

 

 

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Willi der Wirt - Guten Morgen!Wenn früh am Morgen die Nebel glühn

Wir befinden uns im Berggasthaus Beverin auf 1.884m Höhe. Unten im Tal liegt noch der Nebel, wir blicken über ein Meer aus Watte und drüben, dort im Osten wo Davos liegen muss zwängt sich die Sonne mit ihren ersten wärmenden Strahlen hinter den Bergen hervor. Es ist 9:00 früh und wir haben den ersten Kaffee “Willi Spezial” hinter uns, der die Augenlieder im Turbotempo öffnet. Was für eine klare frische Luft an diesem Tag. Die schweizer Fahne hängt schlapp am Mast, denn kein Lüftchen regt sich. Nur die mächtige Natur erwacht langsam.

Heute geht es auf Tour. Willi, der Wirt, wird heute die Gäste begleiten und uns in die Geheimnisse der Bergwelt einweihen.Ortsnamen werden genannt wie St. Antönien und Partnun, wobei ich den erstgenannten Ort gerade noch am Ende einer kleinen grauen Strasse auf meiner 1:200.000 Karte entdecken kann. Es geht heute also in’s Eingemachte. Weit entfernt von den sonst bekannten Fahrstrecken, Insider Touring, oder wisst Ihr wo die Grotta Ghiggi (sprich:Dschidschi) liegt, wo es die beste luftgetrocknete Salami geben soll die jemals südlich der Alpen in die Pelle gezwängt wurde? Lassen wir uns mal überraschen.

Morgenstund hat Gold im MundLos geht’s. Hinab in’s Tal nach Thusis, eintauchen in die Schicht aus Watte, die sich nun langsam zu heben beginnt. Gespenstisch bilden Wolkenfetzen immer wieder Risse und lassen die Sonnen hindurch, die sich in einem regen Spiel aus Licht und Schatten Zug um Zug den Weg freikämpft. Unten angekommen, wird noch schnell die Tankstelle angefahren, und dann geht es los. Über Bonaduz, Chur und Zizers geht es parallel zur Autobahn nach Landquart, wo wir in einem Kreisverkeht rechts auf die Strasse nach Klosters und Davos abbiegen.

Am Ende von Nirgendwo

Eine Weile schwimmen wir mit dem Verkehr mit, biegen dann jedoch links ab um sofort wieder in einen kleinen Weg rechts, knapp zwei Autos breit, einzubiegen. Wegweiser, Fehlanzeige. Am linken Talhang empor steigend entrinnen wir der Bundesstrasse im Tal und schrauben uns Kurve um Kurve und Kehre um Kehre nach oben. Orte wie Lunden, Pany, St. Antönien, Rüti und Partnun, die wir noch nie gehört haben, werden von uns durchfahren. Teilweise führt die Strecke durch die Hinterhöfe der Bauern. Und es macht Spass. Verkehr gegen Null, Aussicht bombastisch.

 

 

 

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