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Die Sache mit dem Hotelschlüssel
Noch eine witzige Geschichte am Rande, die zeigt, dass die Isle of Arran eigentlich ein
Dorf ist. Wir stehen an der Anlegestelle für die Fähre nach Clonaig, als plötzlich wild hupend ein LKW auf uns zuhält. Der Fahrer steigt aus und kommt mit breitem schottischen Dialekt winkend auf uns zu.
Es dauert eine ganze Weile bis wir verstehen was los ist. Einer unserer Mitfahrer hatte in
der Hektik des Aufbruchs den Zimmerschlüssel im Regenkombi mitgenommen. Da die Zimmerschlüssel von Bruno‘s Hotel wirklich ein tolles Design haben, hat er kurzerhand
einen Bekannten angerufen, der mit seinem LKW im Norden der Insel unterwegs war, um diesen Schlüssel einzusammeln. Damit erntete der Betroffene natürlich die gesamte
Aufmerksamkeit unserer Gruppe und die Story des Tages war geboren
Von Oban über Fort Williams nach Mallaig
Wo waren wir? Ach ja, in Oban. In Schottland nimmt man eigentlich über Mittag
Sandwiches zu sich, die es in jeder Form gibt. Dazu einen Kaffee, denn mit vollem Magen fährt es sich nicht so gut. Wir wollten uns dann am Abend ein ausgiebiges Mahl gönnen.
Wir entschließen uns nicht in Fort Williams zu übernachten, sondern direkt bis Mallaig
zu fahren, damit wir am nächsten Morgen die erste Fähre auf die Isle of Skye erwischen.
Wir suchen daher das nächste Tourist Office in Oban auf, um die Zimmer für die Nacht zu
reservieren. Diese Tourist Offices findet man in nahezu jedem Ort in Schottland und erlauben eine problemlose Buchung von Bed & Breakfast bzw. Hotelzimmer und damit
eine relativ einfache Tagestourenplanung.
Von Oban folgen wir dann entlang Loch Linnhe der A82 bis Fort William. Die Landschaft
wird bergiger, karger und unheimlicher. Wir haben die eigentlichen Highlands erreicht. Fort Williams selbst ist ein typischer Touristenort.
Viele Hotels und B&Bs, wenig Sehenswertes, was uns dazu verleitet direkt weiter zu
fahren. Kurz nach dem Ort biegen wir links ab auf die A830 in Richtung Mallaig.
Die A830 nach Mallaig ist eine echte Traumstrasse. Hügel wechseln sich ab mit Bergen
und Tälern und je näher man in Richtung Atlantik kommt, um so interessanter und abwechslungsreicher wird die Landschaft.
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