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Noch ein kurzes Stück nach Süden entlang der Küste und wir erreichen Whiting Bay und das Argentine House Hotel, wo uns Bruno bereits erwartet.
Wir quartieren uns in die großen geräumigen Zimmer ein und genießen das opulente schottische drei Gänge
Menü. Danach sitzen wir gemütlich im Kaminzimmer mit Blick auf das Meer bei einer guten Zigarre und einem
Bier zusammen und lassen den Tag an uns vorüber ziehen. Die außerordentliche Gastfreundschaft von Bruno und seiner Frau läßt uns auch am nächsten Tag nicht los.
Ein riesiges Frühstück mit allen nur erdenklichen Zutaten erwartet uns am nächsten Morgen und wehmütig
verabschieden wir uns in typisch schottisches Wetter.
Über die Isle of Arran bis nach Oban. (2er Tag)
Es regnet Bindfäden als wir uns auf unsere Maschinen setzen. Bruno läßt es sich nicht
nehmen im Regen noch ein Abschiedsfoto zu schießen, dann machen wir uns auf den Weg. Eigentlich wollten wir an der Westküste entlang nach Norden bis Lochranza,
jedoch bläst der Wind so stark daß wir uns aus Sicherheitsgründen entschließen die Ostküste über Brodick zu wählen. Leider verpassen wir nun auf diesem Weg die Seehundbänke.
Unablässig schlägt uns der Wind von links den Regen auf das Visier. War dies nun das
typische Schottlandwetter was uns begleiten sollte? Gott sei Dank nicht. Denn als wir nördlich von Brodick durch die Berge fahren hört der Regen langsam auf, und in
Lochranza, dem nördlichsten Zipfel der Isle of Arran sind bereits die ersten blauen Flecken am Himmel zu erkennen.
Die Fahrt durch den nördlichsten Teil der Insel führt durch Berge, die lediglich mit
grünen Matten bedeckt sind, aus denen Wildwasser zu Tale stürzen. Wieder mussten wir uns vorsichtig durch freilaufende Schafe schlängeln und erreichen dann den kleinen Fährhafen. Sagte ich Fährhafen? Nun, es sah eher wie eine Bushaltestelle aus.
Die Fähre legt an einer schrägen Betonplatte an, die ins Meer führt, was zu einer
abenteuerlichen Auffahrt ins Schiff führt, zumal die Wellen über die Rampe schlagen und Jens bei der Abfahrt auf der anderen Seite in Clonaig eine kostenlose Dusche Salzwasser für seine GS 1150 bekam.
Die schwankende Überfahrt ist in gut 30 Minuten vorbei und wir fahren zügig weiter,
vorbei an Lochs, Beins und Glens bis Oban, wo wir uns eine Mittagspause gönnen.
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