|
Der Mont Blanc und die Sache mit dem “Werkzeug”
Endlich sind wir in Chamonix. Es ist Mittag und wir möchten ein französiches Mahl zu
uns nehmen. Kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Saint-Gervais, vor der Bahnschranke, gibt es auf der linken Seite ein kleines Restaurant mit “Biergarten”.
Es nennt sich “Les P´tits Diables”. Von unserem Platz aus können wir das Treiben auf
der Strasse beobachten, die Motorröäder parken gerade mal 3 Meter entfernt und wir genießen den Blick auf den Berg der Berge, den Mont Blanc.
Aber vor dem Essen hat der Herr die Speisekarte gesetzt. Ich beherrsche zwar die
Grundzüge der französischen Sprache, jedoch verstand ich nicht im Detail was dort nun angeboten wurde, und so entschied ich mich für ein Gericht, das irgendwie “....flambée avec du Cognac” hieß.
Die Überraschung war komplett, als die nette Bedienung mit “Spezialwerkzeug”
anrückte. Schließlich fanden sich dann auf meinem Teller zwei Hummerhälften wieder. Angebraten in Knoblauch-Zwiebel Soße. Leider konnte ich
nur die eine Hälfte essen, da meine Frau direkt die andere Hälfte für sich in Anspruch nahm....lecker!
Der grosse südliche Bogen bis Turin
Frisch gestärkt ging es weiter. Da der Mont Blanc Tunnel immer noch gesperrt war,
mussten wir eine weiter westlich liegende Route wählen und folgten der Autobahn bis St. Gervais. Auch diese französische Autobahn war in einem sehr schlechten Zustand
und es erforderte einiges an Aufmerksamkeit um in den Längsrillen und Frostaufbrüchen nicht die Kontrolle zu verlieren.
Wir verliessen die Autobahn und fuhren nun, stetig ansteigend am Hang entlang in
Richtung Megève. Dieser kurze Querstich ist landschaftlich äußerts reizvoll und bietet einen sehr schönen Ausblick bis hinab ins Tal. Unser Plan war es, in Richtung kleinen
St. Bernard und Col d´Iseran vorzustossen. Nun, leider waren diese Pässe noch gesperrt und wir durften einen wirklich ganz grossen Bogen fahren.
|