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Dies geschieht übrigends ohne Vorwarnung. Trotzdem ist diese Verbindung für SFR
16,- die schnellste und beste Verbindung zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis, gerade wenn die Pässe noch geschlossen sind.
Zügig werden wir in Goppenstein ausgeladen und fahren die kurvenreiche steile Strasse
hinab ins Wallis. Unser Weg führt uns über die Landstrasse vorbei an Sierre, Sion bis nach Martigny. In Martigny gabelt sich die Strasse links hinauf zum Großen Sankt
Bernhard und geradeaus zum Col de la Forclaz, der uns nach Chamonix bringen wird
Der Weg nach Frankreich
Von Martigny aus geht es am westlichn Talrand in einigen Serpentinen bergauf und erlaubt einen traumhaften Blick in das Wallis Tal hinein. Dem
Fön sei Dank konnten wir sogar beinahe bis zum Aletschgletscher sehen.
Die Strecke bis zur Passhöhe ist zwar nicht sehr anspruchsvoll, jedoch ist Vorsicht
geboten. Speziell die französischen Motorradfahrer nutzen den Pass gerne als Rennstrecke.
Daher sind häufige Kontrollen der Gendarmerie an der Tagesordnung. An diesem Tag
wurde allein an vier Stellen bis zum Grenzübergang die Geschwindigkeit gemessen.
Der Ausblick auf der Passhöhe in Richtung Südwest ist grandios. Der Blick fällt direkt
auf die Cheval Blanc (2.831m) mit ihren Gletschern.
Zudem befindet sich auf der Passhöhe ein
beliebtes “Töff” Treff, an dem sich mehrere Nationen zu Benzingesprächen zusammen finden. Die südwestliche Abfahrt bis zur Grenze ist gut ausgebaut und bietet einige Landschaftliche Höhepunkte.
Ab der Grenze ist jedoch alles ganz anders. Die Strasse auf der französischen Seite ist schmäler und
viel schlechter als man es aus der Schweiz gewöhnt ist. Dieser Zustand ändert sich auch nicht bis Chamonix.
Dazwischen liegt jedoch der Col des Montets. Er ist zwar nur 1.461m hoch, bietet jedoch herrliche
Ausblicke auf das Massif du Mont Blanc. Um diese Jahreszeit waren alle Höhen noch mit viel Schnee bedeckt und berauschten uns mit einem überwältigenden Ausblick.
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