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Der Susten und der Steingletscher
Von Wassen aus gewinnen wir erst einmal durch mehrere Spitzkehren und ein paar
Steintunnel Abstand zum Talboden, wo der Verkehr auf der Gotthardautobahn tobt. Die Straße legt sich nach Westen und folgt der rechten Talflanke zum Susten. Gemächlich
geht es, unterbrochen durch leichte Kurven, bergauf.
Auf halber Höhe ändert sich dann das Bild komplett. Am Ende des Tales angekommen,
beginnt nun die Straße nach einem Linksknick unterstützt durch etliche Serpentinen an Höhe zu gewinnen. Wasserfälle rauschen neben der Straße nieder und die Gegend wird steiniger und zerklüfteter.
Es lohnt sich hier die Fahrt kurz zu unterbrechen um die Bergriesen auf sich wirken zu
lassen, bevor einen der Scheiteltunnel verschluckt und auf der Westseite ausspuckt. Wir stehen im Schnee, und das im Juli. Etliche Biker nutzen die Gelegenheit für ein
Beweisphoto (logisch, wir natürlich auch).
Das Haslital oder die westliche Sustenfahrt
Die Passhöhe ist eigentlich nicht der schönste Punkt. Außer einem
Andenkenladen und einer kleinen Gaststätte gibt es nichts. Die wahre Schönheit trifft man drei Kehren weiter. Hier öffnet sich dem Betrachter
ein unerwarteter Ausblick auf den Steingletscher, oder sagen wir besser, was von ihm übrig ist. In der Ferne in westlicher Richtung kann man schon Innertkirchen erahnen.
Ein Wasserfall bricht über ein Steintunnel durch das die Paßstraße führt
und der Betrachter kann die Fahrzeuge den ganzen Weg bis hinab ins Tal verfolgen.
Dieser westlichen Sustenstraße macht es Spaß zu folgen, denn sie
wurde komplett neu ausgebaut. Ein Hochgenuß für Bike und Biker. Kurvenschwingen ist angesagt, bis uns die Ankunft in Innertkirchen abrupt erwachen läßt.
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