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Wie planen wir unsere Motorradtouren
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Planung
macht Spass, sehr viel Spass, geht man doch die Tour bereits im Geiste durch, lange vor der eigentlichen Tour. Wir holen uns die Ideen und Grundlagen zur Planung aus Büchern und aus dem Internet. Zusätzliche Infos holen wir uns von den Tourenfahrer Partnerhäusern im Bregenzerwald in
Graubünden im Wallis und in den Dolomiten. Denn nur die wissen was im kommenden Jahr wann und wo vor Ort abgeht.
Die Generalkarte wird dann als nächstes Planungswerkzeug herangezogen. Geistig gehen wir die ersten Touren durch
und die Landschaft auf dem Papier nimmt plastische Formen an. Wir können stundenlang über der Generalkarte
schmökern und immer wieder neue Ideen generieren. Erstaunlich ist, je öfter man eine bestimmte Strecke auf dem Papier verfolgt, umso mehr kleine Abstecher entdeckt man.
Alle
zwei Jahre bestellen wir diese Karten neu, in der Regel über Amazon.de. Gelegentlich kaufen wir auch diese Karte
über die Shelltankstellen. Jedoch haben wir festgestellt, daß dann die Karten meistens erst durch die Pächter erst
bestellt werden und man nicht mitbekommt, wenn MAIRS mal wieder ein neues attraktives Großblatt auf den Markt
gebracht hat. Also zu Amazon.de in’s Internet und den Suchbegriff Generalkarte eingeben, denn der Maßstab 1:200.000 ist wirklich das Maß aller Dinge für Tourenfahrer.
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Sind dann die ersten Ideen gereift, die sich meistens an Gedanken hängen wie “den Julier bin ich aber noch nie im
Spätsommer gefahren...”, oder “Würzjoch war ich noch nicht, da habe ich auch noch keine Plakette von..”, dann kommen
immer zwei Pakete abwechselnd zum Einsatz. Zuerst der Große Reiseplaner von Marco Polo und dann anschliessend der
Motorrad Tourenplaner. Das ist vielleicht reine Gewohnheitssache, zumal beide Pakete die gleiche Basissoftware haben.
Wir haben uns aber schon so an den Großen Reiseplaner gewöhnt. Vielleicht liegt es daran. Nun denn, wir geben Start- und
Zielpunkt ein, meistens eines der Tourenfahrer Partnerhäuser und versuchen dann die Software mit Wegepunkten die wir als
Zwischenstationen eingeben so zu überlisten, daß das Programm genau unsere Tour rechnet. Pro Tag liegen die bequemen
Touren mit Mittagessen und vielen Fotohalten meistens zwischen 250km - und 350km. Da unsere Hondas (Heidi fährt
Transalp, ich Varadero) in den Alpen locker 380km mit einer Tankfüllung kommen, passt dies gerade so, daß wir immer morgends vor der Tour tanken. |
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Tja und dann erfolgt erst mal ganz unspektakulär der Ausdruck der jeweiligen angedachten Tour als Wegeliste (Roadbook)
und als Tourenkarte aus dem Marco Polo Reiseplaner. Es braucht ein wenig Übung um die Karten nicht auf 10 Seiten verteilt zu haben, aber wir bekommen das inzwischen tadellos hin.
Dann
kommt unser gutes GPS12 zum Einsatz. Wir sind keine Fans von Mäusekinos und quäkenden Stimmen im Helm, aber
dies isr nur unsere ganz persönliche Meinung. Die Strecke wird dann als Wegepunkteliste und Tour im Motorrad Tourenplaner
abgespeichert. Da wir bedingt durch die vielen Photos unterwegs (irgendwo müssen die vielen Megabytes der Nikon D70 ja
hin) Speicherkapazität benötigen, haben wir in der letzten Zeit immer einen Laptop mit dabei. Natürlich nicht auf dem Mopped.
Abends werden dann die Chipkarten auf den Laptop geschoben und die geplante Tour auf das Garmin GPS12 geladen.
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