How to plan an Alps
motorbike tour

 

 

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January 26th 2010

 

 

 

 

 

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How we plan our motorbike tours in the Alps

Planung macht Spass, sehr viel Spass, geht man doch die Tour bereits im Geiste durch, lange vor der eigentlichen Tour. Wir holen uns die Ideen und Grundlagen zur Planung aus Büchern und aus dem Internet. Zusätzliche Infos holen wir uns von den Tourenfahrer Partnerhäusern im Bregenzerwald in Graubünden im Wallis und in den Dolomiten. Denn nur die wissen was im kommenden Jahr wann und wo vor Ort abgeht.

Wir möchten hier an einem aktuellen Beispiel einmal zeigen, wie so eine Tour entsteht. Zuerst gibt es natürlich die Idee was wir machen möchten bzw. was wir sehen wollen. Die Idee für diese Tour im Juli 2007 war einfach. Wir wollten nach dem fünften Anlauf endlich mal den Col d’Iseran befahren und fotografieren, denn der fehlte uns noch auf der Webseite. Aber nur dort hin zu fahren und wieder zurück, war dann doch zu langweilig und so entstand eine Rundtour für eine Woche.

Wir beschreiben hier den ersten Tag und die Planung der Tour bis zur Ausführung im Magellan Crossover GPS Navigationssystem und zeigen Alternativen auf. Ausgangspunkt sollte die Schwäbische Alb werden, wo wir unseren Motorradanhänger nach 400km Autobahnfahrt abstellten. Wir wählten das Feriendorf Sonnenmatte in Sonnenbühl Erpfingen und unser Tagesziel war das Hotel Marecottes im Wallis. Dieses Hotel sollte die Basis für die „Erstürmung“ des Col d’Iseran werden.

GeneralkarteDie Generalkarte wurde dann als nächstes Planungswerkzeug herangezogen. Geistig gingen wir mögliche Streckenführungen durch und die Landschaft auf dem Papier nahm plastische Formen an. Dabei kamen dann weitere Wünsche auf, die dann mehr und mehr in die weitere Streckenplanung mit eingebunden wurden.

Die Flut von Ideen beinhaltete unter anderem solche wie .....wir wollten mit der Fähre über den Bodensee.......wir wollten mit dem Autoverlad durch den Lötschberg, denn das ist Abenteuer. Mit dem Motorrad in einem normalen Gepäckwagen nur mit einem Lasso an einer Handreling befestigt durch ein Tunnel zu rasen und ...........wir wollten noch ein Stück Wallis mit den vielen Weinbergen durchqueren.

Alle zwei Jahre bestellen wir die Generalkarten neu, in der Regel über Amazon.de. Gelegentlich kaufen wir auch diese Karte über die Shelltankstellen. Jedoch haben wir festgestellt, dass dann die Karten meistens erst durch die Pächter bestellt werden und man nicht mitbekommt,  wenn MAIRS mal wieder ein neues attraktives Großblatt auf den Markt gebracht hat. Also zu Amazon.de in’s Internet und den Suchbegriff Generalkarte eingeben, denn der Maßstab 1:200.000 ist wirklich das Maß aller Dinge für Tourenfahrer.

 

 

Als diese Ideen gereift waren, wurde die Strecke schon klarer. Von Sonnenbühl Erpfingen durch das Lautertal und Heiligenberg nach Meersburg, dort mit der Fähre nach Konstanz. Dann weiter über Rapperswil und Zürichsee, Luzern, Brünigpass zur Lötschberg Autoverlad und durch das Wallis bis nach Martigny.

Route auf Motorrad TourenplanerAls nächstes Planungswerkzeug kam dann der Motorrad Tourenplaner 2007/2008 zum Einsatz. Die Start- und Zielpunkte wurden eingegeben und Zwischenziele gesetzt um das Programm zur Berechnung der entsprechenden Route zu bewegen. Wir hatten früher immer den Grossen Reiseplaner von Marco Polo genutzt.

Mit dem Motorrad Tourenplaner 2007/2008 liegt jedoch nun ein Softwarepaket vor, welches eigentlich keine Wünsche mehr offen lässt. Die Routing Engine ist für das Preis-/Leistungsverhältnis absolute Spitze und immer eine Alternative zu den Routing Engines in den Navigationssystemen (Routing Engine = Programm, welches die Strecke zwischen den eingegebene Punkten ermittelt und festlegt).

Pro Tag liegen die bequemen Touren mit Mittagessen und vielen Fotohalten meistens zwischen 250km - und 350km. Da unsere Hondas (Heidi fährt Transalp, ich Varadero) in den Alpen locker 380km mit einer Tankfüllung fahren, tanken wir in der Regel immer nur früh morgens vor Antritt der Fahrt. Die oben beschriebene Anfahrtstour ohne Autobahnen betrug jedoch 530km.

 

 

Dann gibt es 3 Möglichkeiten. Die einfachste Möglichkeit für alle Anwender ohne Navigationssystem und Landkarte ist dann erst mal ganz unspektakulär der Ausdruck der jeweiligen angedachten Tour als Wegeliste (Roadbook) und als Tourenkarte aus dem Motorrad Tourenplaner. Es braucht ein wenig Übung um die Karten nicht auf 10 Seiten verteilt zu haben, aber wir bekommen das inzwischen tadellos hin.

Magellan Crossover OutdoormodusDie komfortabel Methode ist dann die geplante Tour als „detaillierte Liste“ im TEF Format zu speichern (TEF = Tour Exchange Format) oder direkt auf ein Navigationssystem zu laden. Da wir beide mit dem Magellan Crossover GPS unterwegs sind, konvertieren wir dann die .tef Datei mit dem Waypointer Programm in eine .log Datei. Diese Datei ist eine Track und ergab im obigen Fall eine Track mit 1.678 Punkten, welche wir auf unser Magellan Crossover GPS speicherten und abfuhren.

Alternativ kann die Routing Engine des jeweiligen Navigationssystems verwendet werden. Da auf dem Magellan Crossover GPS die Marco Polo Sonderziele Datenbank installiert ist, war es ein leichtes über die POI Liste (POI = Point of Interest oder besser Sehenswürdigkeiten und Sonderziele wie Stadtzentren, Bahnhof, Tankstelle, Gasthof, Hotel, etc,) den Fährhafen Meersburg, Luzern und den Brünigpass, sowie den Lötschberg Autoverlad und das Hotel Marecottes herauszufinden und mit diesen wenigen Punkten eine hervorragende Motorradtour über den eingebauten Tripplaner im Crossover GPs zu erhalten.

Hier noch mal die Schritte im einzelnen:

          • Es entsteht eine Idee für ein Reiseziel
          • Die Grobplanung erfolgt mit Karte und Internet und Zwischnezielen
          • Eine erste Streckenführung wird am Motorrad Tourenplaner erstellt
          • Die endgültige Strecke wird als Roadbook ausgedruckt ODER
          • Direkt in ein Navigationssystem geladen ODER
          • In eine .tef Datei abgespeichert und in unserem Fall mit dem Waypointer in eine Track konvertiert.

Alternativ kann die Strecke durch planen eines Trips im Navigationssystem unter zu Hilfenahme der Marco Polo POI Datenbank ohne PC jederzeit einfach erstellt werden.
(Voraussetzung ist, dass das verwendete Navigationssystem eine POI Datenbank hat
UND DIESE AUCH AUF DER KARTE ANZEIGEN KANN)

 

 

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