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29. Oktober 2006

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GPS - Outdoor Navigationssysteme

 

 

Outdoor. Wie das Wort schon beschreibt bewegen wir uns mit dieser Methode an der Basis der Navigation. Was bedeutet das. Nun wir nutzen lediglich die Grundfunktionen eines GPS Empfängers wie die Anzeige der Längen- und Breitengrade, sowie der Höhe. Des weiteren verwenden wir die Möglichkeit Wegepunkte zu speichern und diese Wegepunkte in Routen zusammenzustellen.

Vorteil dieser Methode ist ganz klar. Es ist die preiswerteste Art zu navigieren. Nun wird der geneigte Leser schnell feststellen, daß damit natürlich nicht jeder Abzweig und Kurvenausgang einer Tour gespeichert und dokumentiert wird. Es werden lediglich Meilensteine der Tour definiert. Bestimmte Abzweige, Sehenswürdigkeiten, Zwischenziele, wichtige Orte entlang der Route. Das macht natürlich die Route sehr kantig, zumal viele der Outdoor GPS Empfänger Wegepunktespeicher im Bereich von 500 bis 1.000 Wegepunkte haben. Macht das Sinn? Wäre das nicht etwa besser etwas für die Seenavigation.?

Spassfaktor ist hier vorprogrammiert. Die kantige Route, die im ersten Moment für den Laien als Nachteil gesehen wird, stellt sich in der Realität schnell als ungeahnte Freiheit und Spassfaktor heraus. Der GPS Empfänger zeigt nämlich immer mit einem Pfeil die Luftlinie zum nächsten Wegepunkt und die Entfernung bis dahin an. Er läßt dem Tourenfahrer die maximale Freiheit ohne Berücksichtigung von Wegweisern und fest einprogrammierten Karten die Landschaft und Umgebung zu “erfahren”. Hier gilt der Satz von Laotse “Der Weg ist das Ziel”.

GPS-Empfänger sollten dann aber auch zusätzliche Optionen haben, damit es nicht in reine Handarbeit ausartet und jede Tourplanung zum stundenlangen Programieraufwand am “Mäuseklavier” der GPS-Empfänger Tastatur wird. Wichtig ist ein Interface für den Anschluss eines PCs. Eine RS232 Schnittstelle reicht völlig aus. Einen Anschluss für eine externe Spannungsversorgung darf auch nicht fehlen. Damit läßt sich der Empfänger dann auch am Bordnetz unseres Motorrades betreiben. Die Firma Garmin mit ihren Geräten hat sich bis heute zu einem gewissen Standard am Markt heraus kristallisiert.

Hier sind einige Geräte der Outdoorklasse der Firma Garmin als kleine Übersicht:

GPS 12

eTrex Venture

GPS 72

eTrex

Geko 201

ca. 199,- Euro

ca. 199,- Euro

ca 229,- Euro

ca 149,- Euro

ca. 157,- Euro

 

 

 

 

 

Prinzipiell funktionieren alle GPS Empfänger der Etrex, Geko und GPS Serie mit dem nachfolgend erläuterten Programmpaket GARTRIP.

 

Was ist Gartrip? Nun Gartrip ist eine sehr komfortable Schnittstelle, welche über den obigen Link bezogen werden kann. Das Programm ist schon seit den 90er Jahren im Markt und ist eine Shareware. Das heißt, man kann eine Trialversion mit beschränkten Möglichkeiten wie z.B. limitierter Anzahl von Wegepunkten etc. kostenlos herunterladen und austesten.

Sollte man sich dann zum Kauf entscheiden, ist einmalig eine Lizenzgebühr von 30,- Euro fällig, die komfortabel auch über Kreditkarte über das Internet bezogen werden kann.

Gartrip nimmt uns die mühsehlige Tiparbeit am GPS-Empfänger ab und nicht nur das. Wegepunkte lassen sich komfortabel erstellen, Routen generieren, Karten einscannen und hinterlegen, Gespeicherte Tracks ablegen, Touren exportieren und importieren. Mehr brauche ich nicht zu erklären. Die GARTRIP Webseite erklärt alles nötige im Detail.

 

Aber, und das darf man nicht vergessen. Ich als Reiseplaner muß mir die Tour selbst zusammenstellen. Ich muß mir selbst die GPS Koordinaten raussuchen und in Gartrip übertragen. Das macht keine Software für mich. Jedoch ist es relativ einfach aus dem Reiseplaner oder Motorrad Tourenplaner die Längen- und Breitengrade zu übertragen. Vorteil. Ich habe eine voll professionelle Navigation für unter 200,- Euro die mir alle gestalterischen Freiheiten erlaubt.

Und ja , so navigieren wir. Der Spass eine Tour so zu planen und über Gartrip zusammenzustellen ist nach so vielen Jahren immer noch ungebremst. Und ja, das Programm spricht auch Deutsch.

 

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