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Wie kommt nun das GPS Navigationssystem an das Motorrad. Nun, das ist relativ
einfach. Die Auswahl an entsprechenden Halterungssystemen auf dem Markt ist inzwischen enorm. Entweder man entscheidet sich für den Standard Motorrad Rohrlenkerhalter von Garmin, oder wählt entsprechende Systeme der Firma Touratech oder Bikertech.
Wir haben alle Systeme ausprobiert, wobei das Garmin System bereits nach
kurzer Seit rappelte und ersetzt werden musste. Das Garmin System ist wirklich nur für sehr leichte Handheld Navigationssysteme zu empfehlen.
Das System von Bikertech aus GFK ist leicht gebaut und besitzt ein sehr gutes
Preis/Leistungsverhältnis, während die Systeme von Touratech sehr aufwändig konstruiert sind und für extreme Beanspruchungen im Offroad Bereich ausgelegt sind.
Mit einer Schelle aus Kunststoff für den Rohrlenker wird das Garmin System montiert. Bikertech liefert verschiedene Systeme, mit
verschiedenen Vibrationsdämpfern. Wir fahren mit der 3-Dämpfer Konfiguration an unserer Honda Varadero. Diese wird mit den mitgelieferten Gummiunterlagen verstärkt und einfach festgeschraubt.
Was dann noch fehlt ist die Stromversorgung aus dem Bordnetz. Auch hier gibt es einen sogenannten Autoadapter. Dieser Adapter
macht aus den 11V-13.8V der Bordspannung 6V für den Empfänger.
Das Bild oben zeigt die angeschraubte Befestigung des Garmin Systems direkt am Lenker. Das Gerät besitzt einen Bajonetverschluß
und rastet sicher ein. Selbst Geschwindigkeiten weit über 200km/h lassen diese Halterung unbeeindruckt. Man kann hier auch gut den
Anschluß der Bordspannung erkennen. Vorteil dieser Konfiguration, wird die Zündung ausgeschaltet, geht der Empfänger sofort in den Batteriemodus über.
Wie das Ganze im Betrieb aussieht, zeigt das linke Bild. Man hat also immer den
“Richtungspfeil im Blickfeld, und wird gleichzeitig über Reisezeit, Höhe über NN und voraussichtliche Ankunftszeit informiert. Um das GPS System noch besser im Blickfeld zu
haben empfehlen wir inzwischen die Montage einer Lenkerbrücke, oder einer Rohrbrücke über dem Armaturenbrett.
Der Vorteil, hat man mehrere Wegepunkte als eine Route abgespeichert, schaltet der
Empfänger nach Erreichen des Wegepunktes automatisch auf den nächsten Wegepunkt um. Ein Roadbook könnte man sich theoretisch sparen. Einige mögen das GPS 12 von
Garmin inzwischen belächeln, fahren sie doch schon mit Gameboys wie dem Streetpilot oder dem TomTom Rider durch die Gegend.
Das ist Ansichtssache. Wir fahren zur Zeit mit dem eTrex Legend von Garmin und nutzen
auch noch ab und zu das GPS 12 als Tripmaster. Nein, das eTrex Legend hat noch keine Autorouting Funktion und noch einen RS232 Anschluss, kostet dafür in USA bei BestBuy
um die 95,- Dollar und hat bereits die Moving Map Funktion. Auch wir laden uns nach der Tour die gefahrene Track auf den PC und fahren sie auch manchmal mit Google Earth nach.
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