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Der Reschenpass mit seinen 1.479m Höhe ist einer der niedrigsten Alpenübergänge überhaupt und wird daher von vielen Touristen als Alternative zum Brennerpass gewählt. Aus dem Inntal kommend ist er sowohl vom Engadin her über eine sehr schöne kleine Stichstrasse von dem kleinen Örtchen Martina hoch zu erreichen, oder von Österreich her von Landeck über Pfunds. Wir befinden uns hier im Dreiländereck zwischen Österreich, der Schweiz und Italien.
Der Reschenpass oder Passo di Résia verläuft relativ unspektakulär über die Paßhöhe, wo er kurz danach auf den Reschensee stößt. Hier wurde eine komplette Siedlung in früheren Jahren unter politisch umstrittenen Umständen umgesiedelt. Heute ragt nur noch der Kirchtum heraus. Die Reschenstrasse folgt dem Stausee und fällt dann in sanften Kurven hinab in’s Vinschgau nach Südtirol.
Es ist nicht empfehlenswert den Reschen Pass in der Sommerzeit überqueren zu wollen. Hier reiht man sich ein in eine endlose Karavane von Urlaubern, Wohnmobilen Bussen und Autos. Wie man in den Monaten Juli und August das Vinschgau allgemein meiden sollte. In den Monaten Mai und September hingegen ist die Straße beinahe leergefegt und die Parkplätze nicht übervölkert. Dann sollte man die Reschenstrasse von Mals herauf befahren, am Besten als Rundkurs vom Stilfserjoch wieder zurück in’s Engadin.
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