Passo di
Foscagno

 

 

 

December 29th 2009

 

 

 

Italy

Passo di Foscagno

period opened

altitude

from - to

distance

GPS - coordinates

the whole year

2.291m

Livigno - Bormio

38km

N 46°29´42”    E 010°12´31”

7.517ft

23.6mls

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Passo di Foscagno, summit

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Der Passo di Foscagno empfiehlt sich in Kombination mit dem Forcola di Livigno. Am Besten über den Forcola di Livigno in das Tal von Livigno hinein und über den Foscagno wieder hinaus. Kurz in Livigno einkaufen, am Ortsausgang Richtung Foscagno spottbillig tanken und dann geht’s bergauf durch ein kleines Tannenwäldchen in grossen, weiten Serpentinen. Da er für die Italiener das Einkaufsparadies schlechthin darstellt, wird der Paß wenn möglich das gesamte Jahr über freigehalten.

Von Livigno aus steigt die Strasse in leichten Serpentinen an der Südseite des Tales von Livigno an. Kurz bevor die Strasse rechts über den Höhenrücken wieder etwas talwärts geht, befindet sich rechts ein Parkplatz. Von hier hat man einen fantastischen Ausblick über das gesamte Tal. Im Sommer, speziell im August ist jedoch Vorsicht geboten. Dann hat Italien Urlaub und jeder Familienvater befindet sich mit seiner Familie irgendwo an der Strasse zum Grillen. Nach kurzer Fahrt wird ein Höhenrücken überquert und es geht wieder abwärts. Weit hinten im Dunst ist der Taleinschnitt des Passes zu erkennen, während die Strasse am rechten Talrand erst einmal Höhe verliert um dann zur Grenzstation und zum Pass wieder sanft anzusteigen.Hotel Posta in Bormio

Der Passo di Foscagno ist unspektakulär, die Straße wenig reizvoll. Ein paar Lawinengalerien erfordern erhöhte Aufmerksamkeit. Auchdie kleinen Dörfer die bis zur Passhöhe durchquert werden sind relativ unübersichtlich.

Vor der italienischen Grenze bildet sich normalerweise immer eine etwas längere Schlange, da die Grenzer genau kontrollieren, was die Reisenden aus der zollfreien Zone so alles mitgebracht haben. Ein Überholen der Schlange lohnt nicht, denn diese Tat wird von den Grenzern mit Missachtung bestraft, bis der Motorradfahrer sich an der alten Stelle in der Schlange wieder eingereiht hat.

Auf der italienischen Seite ist die Strasse gut ausgebaut und führt durch unzählige kleine Dörfchen hinab nach Italien, von wo uns bei jedem abgebauten Höhenmeter mehr Wärme entgegen strömt. Kurz vor Bormio wird dann auch der Verkehr hektischer. Hier kann der Reisende links zum Stilfser Joch abbiegen, oder durch Bormio hindurch den Passo di Gavia in Angriff nehmen.

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