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Ausgangspunkt ist Andermatt. Von hier aus geht es entweder in Richtung Furka, den Gotthard hoch, oder durch die Teufelschlucht den Gotthard hinunter. Im unteren Teil beginnt der Oberalp Pass direkt mit Serpentinen, stetig begleitet von der Furka-Oberalp Bahn. Es ist schon sehenswert, wie sich diese Bahn Meter für Meter nach oben schraubt.
Wurden die ersten Serpentinen überwunden, verläuft die Strasse mehr oder weniger parallel zur Bahn, gut ausgebaut bis zur Passhöhe. Hier befindet sich ein unterirdischer Bahnhof, in dem die Bahn dann endgültig verschwindet.
Die Passhöhe selbst lädt zum verweilen ein. Ein gemütliches Wirtshaus mit “Biergarten” erlaubt den direkten Blick auf die Passtrasse, die von Chur hochkommt. Hier herrscht immer reger Betrieb. Die vielen Biker laden zu Gesprächen und die Landschaft zum Verweilen ein. Weiter geht es in Richtung Osten den Pass hinunter.
Im oberen Teil relativ schmal und mit vielen Serpentinen versehen, streckt sich die Strasse nach einigen Kilometern und folgt links dem Tal in Richtung Chur. In Disentis findet man den Abzweig zum Lukmanierpass, der einen zurück in´s sonnige Tessin nach Biasca führt (GPS N46°42´21” E008°51´18”). Von Biasca könnte man dann wieder über den Gotthard nach Andermatt zurück fahren und hätte somit eine drei Pässe Tour, die leicht an einem Tag zu fahren ist.
Ab Disentis verläuft die Passtrasse relativ unspektakulär nach Osten in Richtung Chur. Wer wirklich Zeit hat, und den größten Erdrutsch aller Zeiten sehen und die schmalste Passtrasse fahren möchte, der sollte in Ilanz (GPS N46°46´27” E009°12´12”) in Richtung Castrisch (GPS N46°46´34” E009°13´54”) fahren. Diese Strecke läuft genau gegenüber auf der anderen Rheinseite und kommt in Bonaduz (GPS N46°48´46” E009°24´00”) wieder auf die alte Bernardinostrasse aus. Von Bonaduz ist es dann nur noch ein kurzer Sprung in Richtung Norden nach Chur.
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